Girokonto für Auszubildende, Girokonto für jedermann, Girokonto für Jungendliche
Bei einem Girokonto für Auszubildende, einem Girokonto für Jedermann, einem Girokonto für Minderjährige und Girokonto für Jugendliche sollte differenziert werden. Die heutigen Kreditinstitute versuchen, Menschen bereits in jungen Jahren zu „ködern“, d.h. bereits Schüler, Jugendliche bzw. junge Leute in der Ausbildung sollen dazu bewegt werden, dass sie ihr Konto bei einer bestimmten Bank eröffnen und möglichst auch dort belassen. Wenn z.B. ein Auszubildender sein Konto bei Bank xy anlegt, sein Lehrgeld darauf gezahlt bekommt und dort bleibt, so nennt man das eine frühe Kundenbindung. Oft bieten die jeweiligen Banken auch sofort Dispositionskredite an, was für Jugendliche aber auch eine Geldfalle sein kann, ähnlich wie beim Handyvertrag. Denn junge Menschen haben oft noch nicht das Gefühl für Geld und wie einfach ist es dann, ein paar hundert Euro das Konto zu überziehen. Dann kommt man oft nicht mehr ohne eigene Kraft aus und die Banken bieten einen Kredit an. Deshalb auch Kundenbindung. Ein Girokonto für Jedermann ist – wie der Name schon sagt – für Jedermann gedacht – auch für Leute mit geringer oder ohne Bonität. Bei Sparkassen sind diese Konten oft sogar als Girokonto gratis erhältlich. Ein Girokonto für Jugendliche richtet sich an Schüler. Wenn sie minderjährig sind, müssen die Eltern natürlich der Kontoeröffnung zustimmen. Auch werden solche Konten oft Taschengeldkonto genannt. Manche werden auf Guthabenbasis geführt, manche auch als Konto wo ein Dispo gewährt wird. Dies kann auch eine frühe Schuldenfalle darstellen, wenn der Kontoinhaber nicht von Anfang an verantwortungsvoll mit dem Geld bzw. Konto umgeht.
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